Die Umgebung

MONTEPULCIANO
Montepulciano Bis heute zeigt sich Montepulciano dem Besucher mit den selben Charakteristiken, die die Stadt bei ihrer Entstehung im Mittelalter auszeichneten: an einen zwischen dem Chianatal und dem Orciatal gelegenen HĂŒgel klammern sich die typisch toskanischen HĂ€user aus Stein und rotem Backstein.
Der Legende nach wurde Montepulciano vom mythischen Etruskerkönig Porsenna gegrĂŒndet; wahrscheinlicher ist allerdings dass seine UrsprĂŒnge auf die römischen ‚Publicii' zurĂŒckgehen, daher auch der Name ‚Monte Publiciano'.
Die zu Beginn des 14.
Jahrhunderts zur freien Buergerrepublik gewordene Stadt war lange Zeit Streitobjekt zwischen Siena und Florenz, bis sie 1511 endgĂŒltig in den Herrschaftsbereich der Medici ĂŒberging.
In diesem Zeitraum ist die Stadtgeschichte geprÀgt von den MachtkÀmpfen der ansÀssigen Adelsfamilien.
Diesen Familien kommt allerdings auch das Verdienst zu wichtige öffentliche und private GebÀude geschaffen zu haben, um es Siena und Florenz gleich zu tun. Das heutige Montepulciano ist dem von vor vierhundert Jahren gleich geblieben: seine PalÀste und seine Strassen bilden einen Stadtkern, in dem die Zeit stehen geblieben zu sein scheint um die Schönheit und MajestÀtik seiner RenaissancegebÀude hervor zu heben.
Die wichtigste Veranstaltung ist der jeden Sommer stattfindende "Cantiere Internazionale d'Arte", bei dem neben musikalischen PrĂ€sentationen auch die Prosa, der Tanz und die bildenden KĂŒnste zur Geltung kommen.
Eine weitere wichtige Veranstaltung ist der "Bruscello", eine Theaterform, die alte bÀuerliche Traditionen wieder auf leben lÀsst.
Mittelalterlichen Ursprungs ist der "Bravio delle Botti", der die Auseinandersetzungen der acht Stadtteile, in die Montepulciano seit 1337 aufgeteilt ist, wachruft.
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CHIANCIANO TERME
Chianciano Terme-Centro Storico Sicherlich eines der bekanntesten und wichtigsten ThermalbĂ€der Italiens. Die Reste einer Siedlung, die als bedeutendes Zentrum aus der etruskisch-römischen Epoche angesehen werden können, stehen wahrscheinlich in direktem Zusammenhang mit dem Heilwasser der Thermen. Wichtiges Zeugnis fĂŒr diese Annahme ist die Ausgrabung einer monumentalen Thermalanlage im zentralen Stadtteil ‚Mezzomiglio'. Eine Vielzahl von Funden, von denen viele erst vor kurzem ausgegraben wurden, aus der etruskischen und römischen Epoche befindet sich im archĂ€ologischen Museum ‚Delle Acque'. Die touristische Thermalstadt ist rund um das mittelalterliche Chianciano entstanden und birgt kleine KunstschĂ€tze aus römischer Zeit und aus der Renaissance, wie die GemĂ€lde der Senesischen und Florentinischen Schule aus dem Umkreis von Duccio di Buoninsegna und des Arnolfo di Cambio. Sie können im Museum fĂŒr sakrale Kunst im Palazzo dell'Arcipretura bewundert werden. Chianciano liegt ca. 550 Meter ĂŒ.d.M. mitten in weitlĂ€ufiger Eichen-, Buchen-, Steineichen- und KastanienwĂ€ldern zwischen dem Chianatal und dem Orciatal, wo neben der typisch toskanischen Landschaft noch heute Burgen, Schlösser und Abteien bewundert werden können. Diese noch nicht verunreinigte Umgebung umgibt die berĂŒhmten thermisch-mineralischen Quellen. Chianciano Terme ist somit aufgrund seiner geografischen Lage das ideale Urlaubsziel.
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CETONA
Chianciano Terme-Centro Storico An den HĂ€ngen des gleichnamigen Berges gelegen, bietet Cetona bis heute das Bild der mittelalterlichen Ansiedlung mit seinen Strassen und Gassen, die spiralförmig bis zur Stadtburg verlaufen. Zu besichtigen sind auch die vierzigtausend Jahre alten prĂ€historischen Ansiedlungen in ‚Belverde'. Besonders interessant ist das "Museo Civico" mit Funden aus der palĂ€olithischen Epoche bis hin zur Bronzezeit. In der Taufkirche "San Michele Arcangelo" (1155) können dem Cola Petruccioli zugeschriebene Fresken der Seneser Schule bewundert werden. Eine Folge von Fresken des Pinturicchio ist in der Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit (SS. TrinitĂ ) erhalten. Die einheimische Wirtschaft basiert trotz der Entwicklung des Tourismus der letzten Jahre noch immer auf dem Ackerbau und der Viehzucht. Zu den bekanntesten Produkten gehören Olivenöl, Wein, KĂ€se und Wurstwaren. Nicht zu vergessen ist die heimische KĂŒche, die auf der klassischen toskanischen Tradition beruht.
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CHIUSI
Chianciano Terme-Centro Storico Schon in der Zeit der Etrusker war Chiusi von großer Bedeutung und ihre BlĂŒtezeit war in der Epoche des legendĂ€ren Königs Porsenna. Wertvolle Funde aus den bis heute erfolgreich andauernden Ausgrabungen sind im ' Museo Archeologico Nazionale Etrusco' ausgestellt. Dem Museum gegenĂŒber befindet sich der aus dem 12. Jahrhundert stammende und 1585 umgestaltete Dom. Im angrenzenden GebĂ€ude wurde in den Dreißiger Jahren das Museum ‚Museo della Cattedrale' eingerichtet, in dem sich neben anderen wichtigen Funden wertvolle MiniaturmessbĂŒcher befinden. In der Umgebung der Stadt wurden auch etruskische GrabstĂ€tten freigelegt, wie zum Beispiel die GrĂ€ber ‚della Pellegrina', "della Scimmia' ‚del Leone'‚ della Pania' und zahlreiche andere. Die Katakomben "Santa Mustiola" und "Santa Caterina" bezeugen, dass sich das Christentum in diesen Orten sehr schnell verbreitet hat. Neben den Katakomben kann auch das so genannte 'Labyrinth des Porsenna' besichtigt werden, das durch ein komplexes System unterirdischer GĂ€nge zu der - aus dem ersten Jahrhundert n.Chr. stammenden - Zisterne fĂŒhrt. All das macht Chiusi, zusĂ€tzlich zur natĂŒrlichen Schönheit ihrer Lage, zunehmend auch fĂŒr den Tourismus interessant. Von bedeutender Anziehungskraft ist auch der, im Tal unterhalb der Stadt gelegene See von Chiusi, an dem Sportfischerei und Bird Watching betrieben werden können.
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PIENZA
Chianciano Terme-Centro Storico Pienza, das ursprĂŒnglich ‚Castello di Corsignano' hieß, verdankt seinen heutigen Namen Papst Pius II Piccolomini, der in der zweiten HĂ€lfte des 15. Jahrhunderts die Stadt nach dem Vorbild der ‚idealen Stadt' umgestalten ließ. Der gesamte Ort ist ein kleines SchmuckstĂŒck, herausragend ist der Dom mit Werken von Giovanni di Paolo, Matteo di Giovanni del Vecchietta und Sano di Pietro. Der Altar aus Marmor wird Rossellino zugeordnet, dem Architekten, der von Pius II den Auftrag zur Neugestaltung der Stadt erhalten hatte. Neben dem Dom befindet sich das ‚Museo Diocesano', wo Werke aus der Schule des Sodoma und des Sano di Pietro zu bewundern sind, so wie auch flĂ€mische Wandteppiche aus dem 15. und 16. Jahrhundert. Nur wenige Meter entfernt steht der wunderschöne Palazzo Piccolomini, erbaut nach EntwĂŒrfen des Bronzino und des Beccafumi. Im Tal unterhalb des Ortes befindet sich der zauberhafte 'Parco Artistico Naturale e Culturale della Val d'Orcia' mit seinen wellenförmigen Feldern und den berĂŒhmten TonhĂŒgeln.
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SAN CASCIANO dei BAGNI
Chianciano Terme-Centro Storico Der Weiler am sĂŒdlichsten Punkt der Provinz Siena, an der Grenze nach Umbrien und dem Latium war bereits im Mittelalter bekannt und erscheint dem Besucher noch heute als typisch mittelalterlicher Ort, beherrscht von dem massiven und quadratischen Turm des Palazzo Bologna. Zu besichtigen ist das rund um den HĂŒgel gelegene historische Zentrum mit seinen Gassen und kleinen PlĂ€tzen. Außerhalb der Stadtmauer und in unmittelbarer NĂ€he zum Thermalbad ist die Kirche ‚Chiesa Basilicale' aus dem Jahr 1000 von Bedeutung. San Casciano, inmitten der ĂŒppigen und unbelasteten Natur, ist heute Ziel von Besuchern und KurgĂ€sten, die Inhalationstherapie, BĂ€der und die Anwendung von Schlammpackungen suchen. Wenige Kilometer entfernt liegt der Ortsteil Celle sul Rigo mit seinem majestĂ€tischen Turm aus dem 13. Jahrhundert und einer unvergleichlichen Aussicht. FĂŒr den Touristen, der diese Orte besucht, empfiehlt es sich unbedingt, die einheimischen Produkte zu verkosten.
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SARTEANO
Chianciano Terme-Centro Storico Der mĂ€chtige quadratische Hauptturm des Schlosses (10. Jahrhundert) zeugt deutlich vom mittelalterlichen Ursprung der, von seiner HĂŒgellage aus das Chianatal dominierenden, Stadt Sarteano. Hier finden sich zivile und sakrale Bauwerke von unzweifelhafter Bedeutung: Besonders zu empfehlen ist ein Besuch der Kirche ‚San Martino in Foro'. Auch in der Kollegiatenkirche "Santi Lorenzo e Apollinare" sind wertvolle Werke zu besichtigen. Unter den Zivilbauten seien der "Palazzo Comunale", der "Palazzo Piccolomini", der "Palazzo Goti-Fanelli" und der "Palazzo Cennini" erwĂ€hnt. Ein kleines SchmuckstĂŒck ist auch das Theater ‚Teatro degli Arrischianti'. Nicht zu versĂ€umen ist ein Besuch des ‚Museo Civico Archeologico', in dem sich bedeutende Funde aus der etruskischen und der römischen Epoche befinden. Jedes Jahr am 15. August findet die ‚Giostra del Saracino' statt, ein Reiterwettkampf mittelalterlichen Ursprungs. Nur wenige Kilometer von Sarteano entfernt erreicht man, nach dem Durchqueren von dichten, unbelasteten WĂ€ldern, die befestigte Abtei von Spineto und den mittelalterlichen Weiler Castiglioncello del Trinoro.
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MONTEFOLLONICO
Chianciano Terme-Centro Storico Montefollonico (575 Meter ĂŒ.d.M.) ist ein kleiner mittelalterlicher Weiler, der sein Dasein der frĂŒheren RivalitĂ€t der Republiken von Siena und Florenz verdankt. Der Ort entstand als Festung Sienas, dem ‚florentinischen' Montepulciano direkt gegenĂŒber. Die ersten Hinweise auf eine Besiedlung dieser Gegend gehen auf das Zeitalter der Neandertaler zurĂŒck. Das belegen die, im Ortsteil ‚Il Tondo' (heute der Stadtpark) gefundenen, StreitgegenstĂ€nde. Im Lauf der Jahrhunderte finden sich Hinweise auf einen Streit um den Besitz der Pieve die San Valentino im Jahr 715. Die Stadtgeschichte als solche beginnt im 13. Jahrhundert mit der GrĂŒndung der Taufkirche von S. Leonardo durch die Zisterziensermönche des nahegelegenen Klosters, die sich dem Walken (follare) von Wolle widmeten: Daher kommt auch der Name des Ortes: mons (Berg) Fullonica (das Walken). Nach zahllosen RivalitĂ€ten wurde Montefollonico im Jahr 1555 Teil des Großherzogtums der Toskana.
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RADICOFANI
Chianciano Terme-Centro Storico Von einem freistehenden Fels aus, auf dem sich die Überreste des antiken Schlosses befinden, dominiert Radicofani das Orciatal. Es war ein wichtiger Grenzort des römischen Staates. Die, von Cosimo I angelegten Befestigungsanlagen, wurden 1753 in Folge einer Explosion von Schießpulver zerstört. Radicofani ist heute noch bekannt als temporĂ€rer Wohnort des Raubritters Ghino di Tacco. In der Kirche S. Pietro befinden sich Terrakottawerke von Luca della Robbia. Architektonisch interessant ist die Kirche S. Agata in senesisch-gotischem Stil. Das beeindruckende Bauwerk der Poststation mit der doppelten Loggia aus dem 16. Jahrhundert findet sich lĂ€ngs der Frankenstrasse. Illustre GĂ€ste wie Chateaubriand, Dickens und Montaigne haben hier Rast gemacht, letzterer war ein großer Liebhaber der guten KĂŒche und des Olivenöls. In seinen Werken erwĂ€hnt er hĂ€ufig die toskanische Gastfreundschaft.
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SAN QUIRICO
Chianciano Terme-Centro Storico Der Ort etruskischen Ursprungs gewann dank seiner NĂ€he zur Frankenstrasse Bedeutung. Friedrich Barbarossa empfing hier 1154 die Botschafter von Papst Hadrian IV, ein Ereignis, dessen noch heute jeweils am dritten Sonntag im Juni mit dem ‚Fest des Barbarossa' gedacht wird. 1167 wurde San Quirico Sitz des kaiserlichen Vikariats, 1559 erwarb Cosimo I die Stadt. Die Kollegiatenkirche der Heiligen Quirico und Giuditta ist in romanischem Stil gehalten: Sie hat drei Eingangsportale, das nach SĂŒden ausgerichtete wird Giovanni Pisano zugeschrieben. Im Inneren befinden sich ein Polyptichon des Sano di Pietro und der Chor von 1432-1502. Der Palazzo Chigi stammt aus dem 17. Jahrhundert. Die 'Horti Leonini' (16. Jahrhundert) sind einge der ersten ‚Italienischen GĂ€rten': Von August bis Oktober findet hier die Skulpturenausstellung ‚Forma nel Verde' statt. Die romanische Taufkirche S. Maria Assunta wurde möglicherweise ĂŒber den Resten eines vorchristlichen Tempels errichtet. Die Kirche S. Francesco beherbergt zwei mehrfarbige Holzstatuen und eine Jungfrauendarstellung aus der Werkstatt della Robbia.

BAGNI VIGNONI war schon in römischer Zeit bekannt fĂŒr die HeilkrĂ€fte seiner Wasser, die bei 50° aus der Erde kommen und in einem großen Becken aufgefangen werden, das, in der Ortsmitte gelegen, dem Hauptplatz einen eindrucksvollen Aspekt verleiht. Der heiligen S. Caterina von Siena ist die kleine Wallfahrtskirche am Rand des Beckens gewidmet. Das Schloss von Vignoni, das ĂŒber dem Ort thront, ist sowohl von San Quirico, als auch von Bagno Vignoni aus zu erreichen, ein lohnenswerter Spazierweg in natĂŒrlicher Umgebung.
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MONTALCINO
Chianciano Terme-Centro Storico Montalcino (564 Meter ĂŒ.d.M.) liegt auf einem HĂŒgel, der die TĂ€ler der Orcia, der Arbia und des Ombrone ĂŒberragt. Beim Rundgang durch die Stadt kann man- abgesehen von der wundervollen Aussicht- zahlreiche Bauwerke aus dem Mittelalter bewundern: ZunĂ€chst den Palazzo Comunale - einst der Sitz der ‚Priori' - einen strengen, mit Wappen dekorierten Steinbau mit hohem Turm und monumentalen Loggien mit gotischen Bögen aus dem 14. bis 15. Jahrhundert, sowie die in neoklassizistischem Stil gehaltene Kathedrale, die ĂŒber einer Taufkirche aus dem Jahre 1000 errichtet wurde, die gotisch-romanische Kirche Sant'Agostino, Sant'Egidio (auch Kirche der Seneser genannt) aus dem frĂŒhen 14. Jahrhundert, San Francesco mit einem viereckigen Turm. Sehenswert sind auch das stĂ€dtische Museum, in dem die Jungfrau mit Kind und den Heiligen Johannes und Petrus, ein Terracottawerk von della Robbia von 1507, ausgestellt ist, sowie S. Sebastiano, ein weiteres Terracottawerk aus der Schule der della Robbia (16. Jahrhundert). Das ArchĂ€ologische Museum mit Funden aus dem Palaeolithikum, dem Neolithikum, der Bronze- und Eisenzeit, Vasen und Graburnen etruskischer Herkunft ist auch sehr interessant. Das Museo Diocesano, in dem sich das romanische Kruzifix aus dem frĂŒhen 13. Jahrhundert, Teile eines Poliptychons von Luca di TommĂš und die Jungfrau mit Kind aus der Schule des Duccio di Buoninsegna befinden, zĂ€hlt zu einem der wichtigsten Museen.
Montalcino ist auch berĂŒhmt fĂŒr seinen Vino Brunello.
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TREQUANDA
Chianciano Terme-Centro Storico In einem der am besten erhaltenen Gebiete der Provinz Siena liegt der mittelalterliche Weiler Trequanda. Der Ort hat sich rund um ein Schloss aus dem 13. Jahrhundert, von dem heute noch der eindrucksvolle zylindrische Zinnenturm erhalten ist, entwickelt. Trequanda liegt auf der Spitze eines HĂŒgels, der von WĂ€ldern, Weinbergen und Olivenhainen geprĂ€gt ist. Noch heute ist die Landwirtschaft mit der Produktion von Öl, Wein, Honig, KĂ€se und Wurstwaren von grĂ¶ĂŸter Bedeutung. Den Ortskern bildet der großzĂŒgige und sonnige Hauptplatz mit der herrlichen romanischen Kirche, die den Heiligen Petrus und Andreas gewidmet ist. Sie ist im 13. Jahrhundert entstanden und hat eine Fassade aus weißem und dunklen Stein, die ihm einen - fĂŒr diese Gegend seltenen - chromfarbenen Anstrich verleiht. Im Kircheninneren sind ein Fresko des Sodoma zur Himmelfahrt und ein Triptychon des Giovanni di Paolo erhalten.